1. Made in Germany? Was bedeuten ‚100% natürliche und nachwachsende Rohstoffe‘ und ‚biologisch abbaubar‘?

Die Sendung mit der Maus erklärt prima, was NOWASTE und damit wir mit cup2gether mit natürlichen Rohstoffen meinen und wo diese herkommen: http://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/holzkunststoff.php5

Der Becher kommt zu 100 % aus Deutschland und beinhaltet kein Melamin oder Formaldehyd-Harz. Er wird aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt: Stärke, Glucose, Lignin (Baumharze), pflanzliche Öle, Wachse und mineralische Füllstoffe. Also: schadstofffrei.

Er braucht keine ‚Klebemittel‘, weil das Verfahren zur Herstellung anders funktioniert. Ihr könnt euch das ein bisschen wie bei Keramik vorstellen, die ja auch ‚gebacken‘ wird, um zusammenzuhalten bzw. fest zu werden.

2. Ist der Becher spülmaschinengeeignet? Wie oft kann er gespült werden?

Bei der offiziellen Spülmaschinen-Eignungsprüfung des TÜV Rheinland waren nach 250 Spülgängen nur minimale optische Veränderungen zu erkennen. Im internen Härtetest benutzt NOWASTE immer noch Becher aus der ersten Generation, d.h. seit über sieben Jahren.

3. Kann ich heiße und kalte Getränke daraus trinken? Und Äppler? 🙂

Die Becher sind bei Kontakt mit Lebensmitteln absolut unbedenklich. Dafür sind die Becher bei der Institut ISEGA geprüft und zertifiziert. Es gibt auch einen Test mit Essigsäure, weshalb wir davon ausgehen, dass des FrankfurterInnen Lieblingsgetränk auch uneingeschränkt zu genießen ist.

4. Was passiert im Anschluss?

Am besten schickt ihr ihn zum Hersteller zurück, der für die gerechte Entsorgung, in dem Fall für Wiederverwertung des Materials (Recycling) sorgt. NOWASTE nimmt ihn lebenslänglich zurück (Moselstraße 27, 63452 Hanau).

Er ist – im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoffbechern – keine Belastung für die Umwelt. Dennoch solltet ihr ihn nicht einfach in den Wald oder auf den Komposthaufen werfen. Warum? Wegen der Rohstoffe. Die besten Lösungen sind Recycling, Energiegewinnung durch Verbrennen in einer Biogas-Anlage oder die industrielle Kompostierung – hier wird der Becher in unter 180 Tagen vollständig abgebaut. Wenn er verbrannt wird, entsteht nicht mehr CO2 als er vorher von Pflanzen gebunden hatte, da er aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und nicht (wie herkömmliches Plastik) aus Erdöl.

Es gibt ein paar Selbstversuche, das Kompostieren betreffend:

5. Weiterentwicklung natürlicher Rohstoffe oder Plastik?

Viele stehen in einem Spannungsfeld, da Plastik wesentlich günstiger produziert wird als neue Materialien und – aus Ökobilanz-Perspektive – recycelt wird.

Wir haben uns alles für euch erklären lassen und stehen auf folgendem Standpunkt: Natürliche Rohstoffe, die Plastik ersetzen, kommen vergleichsweise erst in sehr niedrigen Mengen zum Einsatz.

So sind z.B. Kompostieranlagen eben nicht auf die lange Dauer eingestellt, die der Becher bräuchte, um zersetzt zu werden (180 Tage). Gleiches gilt auch für Plastiktütenersatzstoffe wie bspw. Maisstärke.

Deshalb sagen einige, dass wir weiterhin Plastik nutzen sollten, wenn doch die Kompostieranlagen noch nicht so weit sind und der Becher am Ende (so er denn nicht zum Hersteller zurückgeschickt wird) doch verbrannt wird. Wir sind anderer Meinung.

Wenn wir nicht die Nachfrage stärken, werden sich die Anlagen auch nicht umstellen müssen und der ‚Teufelskreislauf‘ geht weiter, der Mikroplastikring um die Erde wächst.

Am besten ist dennoch, da wo es möglich ist, ganz auf Verpackungen zu verzichten oder sie eben mehrfach zu nutzen. Auch die Jutebeutel werden erst bei vielfacher Nutzung umweltfreundlicher als die Plastiktüte. Und wo es nicht möglich ist, wollen wir innovative Materialien unterstützen.

6. Aus welchem Material sind die Deckel und wie ist da der aktuelle Stand der Entwicklung?

Die Deckel sind aus Silikon der Firma Wacker und unterliegen strengen lebensmittelrechtlichen Vorgaben. Ein eigener Deckel aus nachwachsenden Rohstoffen ist in Arbeit, aber noch nicht fertig entwickelt.

Der Deckel überlebt übrigens mindestens zwei Becher und ist ebenso spülmaschinenfest und Made in Germany.

Letztendlich unterstützt cup2gether ein deutsches, innovatives Start-up, welches mutig nachhaltige Entwicklung fördert.

Mehr dazu: https://nowaste.eu/de/quality-promise

 

 

cup2gether campus wird unterstützt von:

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